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Museumskonzerte 2017 / 2018

"Junge Pianisten Elite"

  

 

 

Dmitry Shishkin

 

ist ein vielfach talentierter junger Musiker. Er ist als hervorragender Pianist und hoch begabter Komponist anerkannt und arbeitet zusätzlich an seiner Promotion.


Geboren 1992 in Sibirien, wird er schon mit neun Jahren an der Gnessin Spezialschule für Musik in Moskau ausgebildet und absolviert sein Studium bei der bekannten Pianistin und Professorin Eliso Virsaladze am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium. Einen großen Erfolg feiert er als Achtzehnjähriger beim Gala-Konzert auf dem Roten Platz in Moskau anlässlich des russischen Nationalfeiertages mit Tschaikowskis erstem Klavierkonzert.


Er hat eine lange Liste von Wettbewerbserfolgen vorzuweisen, aber Aufsehen erregte er in der internationalen Klavierwelt, als er gleich bei drei namhaften Wettbewerben ausgezeichnet wurde: 2013 beim internationalen Busoni Wettbewerb in Bozen, zwei Jahre später beim wichtigen Chopin Wettbewerb in Warschau und im vergangenen Jahr beim als äußerst schwierig bekannten Reine Elisabeth Wettbewerb in Brüssel. Diese Erfolge öffneten ihm die Türen zu vielen europäischen Konzerthäusern und führten ihn nach China, Japan und in die USA.


Ein Höhepunkt in der vergangenen Saison war sein gefeierter Auftritt mit dem berühmten russischen Nationalorchester unter Mikhail Pletnev.

 

 

Rémi Geniet

 

2013 war ein wichtiges Jahr für den jungen französischen Pianisten Rémi Geniet. Mit gerade einmal zwanzig Jahren wurde ihm beim renommierten Reine

Elisabeth Wettbewerb in Brüssel der zweite Preis zuerkannt (der Sieger war Boris Giltburg). Zuvor war er schon 2011 als damals jüngster Teilnehmer in der Geschichte des Beethoven-Wettbewerbs in Bonn und beim internationalen Horowitz Wettbewerb in Krakau ausgezeichnet worden. 2015 erhielt er den begehrten ersten Preis der Young Concert Artists International Auditions in New York.


Seitdem hat sich sein Leben erheblich verändert. Mittlerweile zählt er zur führenden jungen Pianisten-Generation Frankeichs, gibt Konzerte in ganz Europa, Japan, China, den USA und Kanada und ist gern gesehener Gast bei internationalen Festivals, darunter das Klavier-Festival Ruhr, Montreal Bach Festival, Interlaken Classics und selbstverständlich die wichtigen französischen Festspiele. Auf seinem Terminkalender für die vergangene Saison standen eine Tournee durch die USA mit Auftritten in der Carnegie Hall, Debüts in der Philharmonie de Paris, Die Künstler im Gasteig München und mit der Hong Kong Sinfonietta. Seine Einspielung von Bach Werken hat begeisterte Kritiker zum Vergleich mit dem berühmten Bach-Interpreten Glen Gould angeregt.

 

 

Lukas Geniusas

 

Der litauisch-russische Pianist Lukas Geniusas ist ein vielseitig interessierter und interessanter junger Künstler „auf der Suche nach einem absolut modernen Stil, der den heutigen Zeitgeist einfängt“. Sein umfangreiches Repertoire reicht vom Barock bis zu zeitgenössischen Komponisten und umfasst auch seltener aufgeführte Werke.


In seiner musikalischen Entwicklung spielte seine Familie, eine bekannte Musikerdynastie, eine entscheidende Rolle. Seine Großmutter Vera Gornostaeva, eine großartige Pianistin und Professorin am Moskauer Konservatorium, wurde seine erste Mentorin. Sein Studium absolvierte er mit höchster Auszeichnung. Als 20-Jähriger gewann er 2010 die Silbermedaille beim Chopin Wettbewerb in Warschau, zwei Jahre später den Deutschen Pianisten Preis in Frankfurt und 2015 den zweiten Preis beim Tschaikowski Wettbewerb in Moskau. Damit trat er in den Fokus der internationalen Klavierszene.


Es folgten Auftritte mit namhaften Orchestern wie BBC Scottish Symphony, St. Petersburg Philharmoniker, Kremerata Baltica, Warschauer Philharmoniker, Mariinsky Theatre Orchestra, City of Birmingham Orchestra, Toronto und Singapore Symphony Orchestras, auf den großen Konzertbühnen in Paris, Mailand, London, Russlands und Südamerikas und bei Festivals wie das Klavier-Festival Ruhr, Rheingau Festival, Lockenhaus Music Festival.

 

 

Boris Giltburg

 

gilt als eine der größten Begabungen unter den Pianisten seiner Generation. Er wurde in Moskau geboren, wuchs in Israel auf, wo er bei Arie Vardi studierte.


Der Gewinn des als äußerst schwierig bekannten Reine Elisabeth Wettbewerbs 2013 in Brüssel katapultierte ihn auf die Umlaufbahn einer Weltkarriere.


Mit einem „erstaunlichen Maß an musikalischer Tiefe, intensiver Durchdringung der Musik, technischer Brillanz und einer faszinierenden leidenschaftlichen Persönlichkeit“ hat er eine spektakuläre Bilderbuchkarriere vorgelegt, die ihn auf die erstklassigen deutschen Konzertbühnen führt wie die Berliner Philharmonie, die Kölner Philharmonie, das Leipziger Gewandhaus, die Hamburger Elbphilharmonie, zu den großen Konzerthäusern in ganz Europa, von USA über Südamerika nach Japan und Australien.


Er spielt mit international renommierten Klangkörpern wie das London Philharmonic Orchestra und Philharmonia Orchestra, NHK Symphony Orchestra Tokio, Deutsches Symphonie Orchester, WDR Sinfonieorchester, hr-Sinfonieorchester, unter den Dirigenten von Dohnanyi, Entremont, Neeme und Parvo Järvi, Petrenko, Jukka-Pekka Saraste, Tortelier.


Zu seinen preisgekrönten CDs gehört die Einspielung von den Etudes Tableaux von Rachmaninow, die ihm den Ruf einbrachte, zu den wenigen Künstlern in der aktuellen Klavierszene zu gehören, die Rachmaninow auf höchstem Niveau spielen können.

 

 

Sophie Pacini


Als 18-Jährige erhielt die in München geborene deutsch-italienische Pianistin Sophie Pacini einen Ritterschlag, wie ihn sich viele Talente erträumen: Es war ihr gelungen, ihrem Idol, der großen Martha Argerich, vorzuspielen und sie zu verblüffen. Die große Pianistin hatte sie mit den Worten geadelt: „Du bist sehr gut, weißt du das?“ und wurde ihre wichtige Wegbegleiterin und Freundin.


2011 hatte ihr die Jury den „Förderpreis Deutschlandfunk“ für ihre „bewundernswert eigenständige Interpretationen von leuchtender Transparenz, fesselnder Intensität und bezwingender musikalischer Logik“ zuerkannt. 2015 wurde sie mit dem begehrten ECHO Klassik Preis als beste Nachwuchskünstlerin ausgezeichnet. Ein Jahr später erhielt sie den International Classical Music Award als „Young Artist of the Year“.


Seitdem stehen Auftritte in vielen bedeutenden Konzertsälen auf dem Terminkalender der charismatischen jungen Künstlerin, darunter die Laeiszhalle Hamburg, Tonhalle Zürich, der Herkulessaal München, das Konzerthaus Berlin, sowie Einladungen zu Festivals wie Klavier-Festival Ruhr, Luzern Festival, Kammermusikfest Lockenhaus mit Gidon Kremer, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Schwetzinger Festspiele, Klavierfestival Toulouse. Höhepunkte der Saison 2017/18 sind Konzertreisen nach Hong Kong und Kapstadt sowie nach Paris, in die Berliner Philharmonie, ins Konzerthaus Wien und zum Rheingau Musikfestival.

 

Fotos: © Christian Steiner, Anton Vanke, Sasha Gusov, Susanne Krauss