Foto: Christian Beier

Anspruchsvolle Konzerte in außergewöhnlicher Atmosphäre 

 

Seit Einführung der Konzertreihe „Junge Pianisten Elite“ 2003/2004 haben sich die Museumskonzerte einen guten Ruf und überregionalen Bekanntheitsgrad erworben. Der Anspruch an ein hohes künstlerisches Niveau, interessante Programme und vor allem die besondere Atmosphäre des Konzertsaals, in dem Kunstwerke der unbekannten Moderne ausgestellt werden, schaffen für Publikum und Künstler ein besonderes musikalisches Erlebnis.

Zahlreiche junge Künstler, die inzwischen international Karriere gemacht haben, waren zu Gast bei der „Jungen Pianisten Elite“, dazu gehören Igor Levit, Alice Sara Ott, Katia Buniatishvili, Nikolai Tokarew, Denis Kozhukhin, Joseph Moog und viele andere, die heute einen bekannten Namen haben.

In der Saison 2022/2023 stellen wir Ihnen fünf interessante hochkarätige junge Künstlerpersönlichkeiten vor, die aus vier verschiedenen Ländern kommen. Sie sind zum Teil noch keine zwanzig Jahre alt, bringen aber nicht nur ein hohes künstlerisches Potenzial und die erforderliche Bühnenpräsenz mit, sondern haben trotz ihrer jungen Jahre bereits einen eindrucksvollen Karriereweg zurückgelegt.

Die armenisch-russische achtzehnjährige Eva Gevorgyan, die bei mehr als vierzig internationalen Wettbewerben ausgezeichnet und 2019 als Entdeckung des Jahres gefeiert wurde, holt ihr für
April 2022 geplantes Konzert nach und eröffnet die neue Saison mit Beethoven, Chopin und Skrjabin.

Der 2001 geborene Robert Neumann wurde 2017 als „eine der vielversprechendsten Begabungen“ mit dem International Classical Music Discovery Award und 2021 mit dem OPUS Klassik als bester Nachwuchskünstler ausgezeichnet. Der Südwestfunk wählte ihn für seine Förderrehe SWR2 Neue Talente aus.

Um die Errichtung der Bonner Beethoven-Statue zu ermöglichen, spendeten Mendelssohn, Schumann, Liszt und Chopin einst Erlöse ihrer Kompositionen. Der achtzehnjährige Yoav Levanon, von dem gesagt wird, einer der besten Pianisten des Jahrhunderts werden zu können, wählte ihre Werke für seine beindruckende Debüt-CD „A Monument for Beethoven“ aus, die jetzt auf seinem Programm stehen.

Prominente Musikschaffende wie Simon Rattle, Christoph Eschenbach und Daniel Hope begleiten die hochmusikalischen sieben Geschwister Kanneh-Mason auf ihrem Karriereweg. Wo immer sie gemeinsam oder einzeln auftreten, sorgen sie für Furore. Die neunzehnjährige Jeneba debütierte beim diesjährigen Klavier-Festival Ruhr.

Ein Wiedersehen gibt es mit Alexander Krichel, einem der führenden deutschen Pianisten seiner Generation, der durch seine Lehrer stark von der russischen Schule geprägt wurde. So wundert es nicht, dass er für seine neueste CD Werke von Rachmaninow ausgewählt hat, mit denen er auch die Saison der Museumskonzerte abschließt.

Eintrittskarte pro Konzert: EUR 19,– an der Museumskasse 4 Wochen vor Konzertbeginn
Vorbestellungen unter Telefon 0212 / 258 14-0 oder E-Mail info@kunstmuseum-solingen.de
Abonnement für alle 5 Konzerte: EUR 85,–

Neu:
Online-Buchung über Konzertprogramme

Konzertleitung: Renate Höller
Telefon: 0212 / 258 14 19
E-Mail: hoeller@kunstmuseum-solingen.de

 

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